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VIS-ALL bei der Softplan

Die Softplan hat sich entschlossen, seinen Kunden durch eine Reihe von Workshops weitere Produkte aus Ihrem Portfolio vorzustellen. Dabei sollen die Veranstaltungen durch folgenden Charakter gekennzeichnet sein:

  • Es werden nur Kunden eingeladen, die bereits INGRADA bzw. GEOgraf im Einsatz haben - die Einladung ergeht also nicht an Interessenten, sondern nur an bereits versierte Mitarbeiter.
  • Es wird keine reine Software-Präsentation sein (im Sinne einer bloßen Verkaufsveranstaltung), sondern es ist ein Workshop. Der Tutor erarbeitet also im Gespräch mit dem Auditorium die Möglichkeiten des jeweils vorgestellten Produktes. Dabei werden zum einem

    • die Ziele der Software (was will bzw. soll ich damit?),
    • die Leistungsfähigkeit (was kann die Software eigentlich alles?)
    • die zu betreibenden Aufwendungen (was muss ich alles tun, damit der beabsichtigte Zweck erzielt wird?)
    • als auch die Grenzen (was kann das Produkt (noch) nicht, bzw. wofür ist es gar nicht geeignet?)

    aufgezeigt.
  • Die Anzahl der Teilnehmer ist auf max. 10 Personen begrenzt. Hiermit soll gewährleistet sein, dass es sich nicht um einen Monolog, sondern um einen konstruktiven Workshop handelt, mit dem wir das o.g. Ziel erreichen können.


Bei der ersten Veranstaltung dieser Art stellten wir VIS-ALL, einen 3D-Echtzeit-Viewer vor. Diesmal wurde mit CONetAL_P2 ein Modul zur Kanalsanierungs-planung und Kostenschätzung dargestellt. Zu Beginn wurde dargestellt, wie die Daten aus einem bestehenden INGRADA-Projekt übernommen werden können. Dabei ist es unerheblich, ob es sich nur um Kanalbestandsdaten oder um ein schon bewertetes Kanalnetz handelt. Obwohl CONetAL_P2 die Zustandsbewertung auch selbst durchführen kann, empfiehlt es sich dennoch, die Daten weitgehend im GIS aufzubereiten. Nach der Übergabe der INGRADA-Daten nach CONetAL_P2 werden im Rahmen der Sanierungsplanung den einzelnen Schäden programmgesteuert Techniken zur Sanierung zugeordnet. Diese Techniken erfolgen zwar frei definierbaren und dennoch strikten Bedingungen, so dass nur diese Techniken zugeordnet werden, die unter den Umgebungsparametern auch tatsächlich Sinn machen.


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Die Kostenschätzung schließt sich an die Planung an und erfolgt durch die Auswertung der geplanten Einsätze und aus den Preisangaben der eingesetzten Techniken. Es werden so übersichtlich die Kosten je Einsatz, je Haltung und je Projekt dargestellt. Eine äußerst komfortable Abfragemöglichkeit und Berichtsausgabe rundet das Planungsergebnis ab. Eine Übergabe der Planungsergebnisse nach INGRADA stellt die abschließende Tätigkeit dar. Somit kann die Planung im GIS visualisiert werden.

Tatsächlich erfolgte Sanierungen werden dann im Kanalsanierungsmodul von INGRADA verwaltet. Dadurch steht nun dem Anwender eine durchgängige Palette von der Kanalplanung, über den Kanalbestand, die Befahrung, Bewertung, Sanierungsplanung und die Sanierungsdokumentation zur Verfügung.


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Alles in allem, war der Anklang bei den Anwesenden groß - zum einen über die Leistungsfähigkeit des Programms, zum anderen aber auch darüber, dass man die Software in kleinem Rahmen qualifiziert unter die Lupe nehmen konnte und somit auch von einer guten Grundlage für eine Investitionsentscheidung gesprochen werden kann.